Förderverein Streuobstwiesen
 an Murg und Oos e.V.

Neu auf unserer Webseite

19.2.2024: Erziehungsschnitt an jungen Obstbäumen Am Samstag, 02. März führt der OGV Osterburken im Bürgerpark (Alter Friedhof) in Osterburken einen Erziehungsschnittkurs an jungen Obstbäumen durch. Beginn 14:00 Uhr. Kursleiter ist wieder Klaus Rupp aus Eppingen-Rohrbach, der neben fachlichen Erläuterungen und Grundregeln auch Fragen beantworten wird. Neben Fortgeschrittenen ist dieser Kurs auch für Anfänger im Obstbau bestens geeignet. Zu dieser Veranstaltung sind alle Mitglieder und Interessierten eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

19.2.2024: Helmut Ritter in Sennfeld: 20-jährige Apfelbäume noch "umstellen"?! - Zum interessanten Bereicht eines unserer Pomologen auf unserer Webseite geht es hier

17.2.2024: SOMO Jahreshauptversamlung Näheres unter dem Menupunkt "Termine". 

10.2.2024: Schnittkurs mit Helmut Ritter Bilder und Text sind ab sofort auf unserer Homepage unter dem Menupunkt "Stammtische" zu finden. 

3.2.2024: „Klimawandelanpassung im Streuobst"  Die Vorstellung der Pilotstudie durch Herrrn Christoph Schulz ist ab sofort auf unserer Webseite unter dem Menupunkt "Stammtische" nachzulesen.

31.1.2024: Streuobstwiese · Alte Sorten, neue Wege  Streuobstwiesen sind ein Paradies auf wenigen Quadratmetern. Die Pflege dieser wertvollen Kulturlandschaften ist aufwendig. Trotzdem finden sich immer mehr Wiesenliebhaber, die mit neuen Wegen die alten, gesunden Obstsorten retten. Zum Hinweis auf unserer Webseite/zum Film geht es  hier 

31.1.2024: Hochstamm-Deutschland-News Akuell  Hier findet ihr viele spannende Infos rund um unsere Streuobstwiesen, z.B. Was hilft wirklich gegen Wühlmäuse? Unser Kompendium sucht Antworten   oder   Streuobst ist Kult: Was ist Wassail?   oder   Hoch die Gabeln: Wie eine Petition Kulturpflanzenvielfalt von der EU fordert   oder ... zur Webseite hier 

Geplante SOMO-Projekte 2024

Unser Thema:  Wassermanagement und Wasserhaltefähigkeit von Böden

Wurzeln versorgen unsere Bäume mit Nährstoffen und Wasser. Ein gutes Wurzelwachstum ist also gerade in diesen Zeiten für uns Bewirtschafter von Streuobstwiesen ein sehr spannendes Thema. Wir haben ein erstes Gespräch mit dem ausgewiesenen Tomatenexperten  Rudi Beihofer geführt, der sich intensiv mit dem Wurzelwachstum bzw. der Wasserversorgung seiner Pflanzen im Klimawandel befasst hat. Er konnten ihn für einen Vortrag bei uns im Murgtal gewinnen. 

Für ihn ist unter anderem die Wurzelausbildung der Tomatenpflanzen von höchster Bedeutung. Er manipuliert die Jung-pflanzen, indem er sie auf die Trockenheit im Sommer vorbereitet und anregt viel Wurzelmasse zu bilden. 

Gegossen werden die Pflanzen von Rudi Beihofer lediglich beim Anpflanzen, danach müssen sie sich selbst helfen und warten, bis ein Regenschauer kommt. Dabei kann eines seiner Beete 200 Liter Niederschlag pro Stunde absorbieren.

Auch die Zusammenstellung der Tomatensorten ist wichtig, da sich einige Sorten ergänzten. „Bei anderen Sorten könnte man meinen, dass die Wurzeln sich abstoßen“, sagt Beihofer.

Ausgehend von diesem Vortrag könnten wir überlegen, wie wir Böden für die Pflanzung von Obstbäumen vorbereiten könnten. 

Fragen, Ideen, Rückmeldungen bitte an: info@streuobst2050.de

Nährstoffmangel auf Streuobstwiesen
Untersuchungen haben ergeben, dass die Ernährungssituation der Streuobstwiesenbäume alarmierend schlecht ist. Eine gute Nährstoffversorgung spielt neben der Wasserversorgung eine zunehmend wichtige Rolle im Streuobstanbau. Wir haben 2022 und 2023 viele Informationen zur Nährstoffversorgung erhalten und Bodenproben entnommen.

Jetzt geht es darum, Düngeempfehlungen konkret auf unseren Streuobstwiesen umzusetzen

Das ist gar nicht so leicht: eine Arbeitsgruppe unseres Vereins wird versuchen, biozertifizierten Dünger nach den Vorgaben der Bodenuntersuchung in der Menge und Art 

  • zu kaufen
  • und diesen gleichmäßig (!) auf einer Streuobstwiese aufzubringen.

Wir haben diesbezüglich schon viele Gespräche u.a. mit Frau Dütsch-Weiß, dem LTZ und der Uni München geführt, die Herausforderung liegt in den besonderen Gegebenheiten des Streuobstanbaus, die sich von denen des Erwerbsanbaus wesentlich unterscheidet.

Mehr dazu: Benjamin Roos, LWG Bayern hier

Vortragsreihe:

 "Streuobst2050" - Streuobstwiesen im Klimawandel bewirtschaften und umbauen

Wie können Streuobstwiesen im Jahr 2050 aussehen, auf denen unsere Kinder und Enkel ihre Freude haben können?

Zu erwarten ist, dass die Dürresommer, wie wir sie beispielsweise 2003 und 2018 erlebt haben, nicht die Ausnahme, sondern  bis dahin die Regel sind. Wir kennen seit 2003 den schwarzen Rindenbrand, heute sind in untersuchten Gebieten in Baden-Württemberg bereits 50% unserer Bäume befallen. Dürresommer, Trockenstress und Baumgesundheit hängen zusammen.   

Der Streuobstanbau in der traditionellen Form stößt im Klimawandel zunehmend an seine Grenzen: wir können sicher noch ein paar Jahre so weitermachen wie bisher, da und dort das ein- oder andere optimieren. Doch ein Dürresommer nach dem anderen - wenn das Extrem zur Normalität wird - werden das unsere flachwurzelnen Apfelbäume auf Dauer überleben?  Da und dort wird sich sicher etwas tun lassen, sicher nicht überall. Wir können den Niedergang an vielen Standorten nur begleiten  oder jetzt schon den Wandel zu einem "enkeltauglichen" Streuobstanbau einleiten. Aber wie? 

Weitere geplante Vortrage:  

  1. "Waldgärten": Orte, wo es blüht und summt, wo Bäume und Büsche mit leckeren Früchten wachsen, die der Opa oder Papa damals in weiser Voraussicht den Zwanzigerjahren schon gepflanzt haben? ( Link zur Webseite "derwaldgarten.de")
  2. Ein weiteres Projekt von Dr. Stark (siehe Stammtisch Februar 2023)  - weitere Informationen demnächst an dieser Stelle

Fragen, Ideen, Rückmeldungen bitte an: info@streuobst2050.de

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