Förderverein Streuobstwiesen
 an Murg und Oos e.V.

Stammtisch August 2022

Themen rund um die Apfelernte 2022 

Auch bei Temperaturen über 30 Grad fanden wieder über 20 Mitglieder den Weg ins Christopsbräu. 

Nach einleitenden Worten unseres Vorsitzenden berichteten zwei Kollegen zunächst von erfolgreichen Zertifizierungs-maßnahmen, die ohne Rücksicht auf  Verluste am heißesten Tag des Jahres erfolgreich durchgeführt worden waren. Jetzt sind auch unsere neuen Mitglieder mit ihren Streuobstwiesen im Boot. Vielen Dank euch beiden für euren tollen Einsatz!

Obstbauern bekommen von unserem Verein etwa den zwei- dreifachen Preis, den Keltereien auf dem Hintergrung der Globalisierung für angeliefertes Mostobst bezahlen (können) - sie erhalten 20ct pro Kilo Äpfel , das macht bei einem Liter Apfelsaft dann 30ct für das Obst.  Der höhere Preis für die aufwändige Pflege und Bewirtschaftung der Streuobstwiesen im Sinne der Streuobstkonzeption des Landes Baden-Württemberg kann vom Verein aber nur bezahlt werden, wenn wir Abnehmer für unseren zertifizierten Bio-Apfelsaft bzw. unser Bio-Apfelschorle finden. So haben wir im Vorstand in den letzten Wochen viele Gespräche geführt, viele Infornmationen eingeholt und eine Konzeption für unseren Verein erarbeitet. 

Mittlerweile ist klar, wie unsere "Produkte" zu den Konsumenten kommen sollen - wir werden direkt nach dem Keltern den Saft palettenweise an Händler verkaufen, wo dann die Bevölkerung, aber auch Kommunen, Schulen, Kindergärten, sowie Betriebe, Gaststätten und Restaurants unseren Bio-Apfelsaft von Streuobstwiesen an Murg und Oos kaufen bzw. beziehen können. 

Bis jetzt stehen der Gärtnerhof Decker aus Weitenung, den viele Menschen in unserer Region von ihren Biokisten her kennen, Edeka Fitterer und Getränke Blessing auf  unserer Kundenliste. 

In den nächsten Wochen werden wir Gertänkehändlern und Einzelhändlern aus der Bioregion Mittelbaden unseren Apfelsaft anbieten. Zudem werden wir Werbeplakate etc. als "verkaufsfördernde Maßnahmen" herstellen lassen und die Organisation von Verkostungen bei unseren Kunden anbieten. 

Wir werden zudem Kommunen und Betriebe ansprechen, die unsere Produkte dann über verschiedene Händler beziehen können, wenn wir diese Händler beliefern.

Unser Bio-Apfelsaft, hergestellt aus frischem Streuobst aus unserer Region, kostet ein paar Cent mehr als Billigprodukte aus Konzentrat aus der ganzen Welt - dafür erhalten unsere Kunden einen Saft, der den Namen "Apfelsaft" wirklich verdient, ein naturreines Premiumprodukt mit einem echten Mehrwert in punkto Geschmack und Gesundheit. On Top: Unsere Kunden helfen mit jedem Schluck, unsere Streuobstwiesen als einzigartiges Biotop für Pflanzen und Tiere zu erhalten.

Wir suchen für unser Apfelschorle noch einen Namen: 

  • "SOMO - DAS APFELSCHORLRE"  oder SOMO - APFELSCHORLE
  •  oder   "KLIMO" - aus Klima und Murg und Oos abgeleitet 
  • oder ...

stehen beim nächsten Stammtisch neben möglichen weiteren Ideen unser Mitglieder zur Wahl.

Nach dem "offiziellen Teil" wird's bei unseren Stammtischen für viele von uns oft nochmal richtig interessant - das Thema Bewässerung  bzw. das Leben mit der Klimaerwärmung  ist die Tage in aller Munde und wird uns in den nächsten Jahren begleiten: es geht hier letztlich um nicht mehr oder weniger als das Überleben unserer Streuobstwiesen. 

Wie bekommen wir unsere Obstbäume auf den Streuobstwiesen über die heißen und trockenen Sommer? 

 

Wer von seinen Bewässerungsmethoden berichtet, hat beim Stammtisch immer viele Zuhörer, gerade jetzt, wo es so heiß und trocken ist. Wir sammeln Methoden, die sich für unterschiedliche Anwendungsbereiche eignen. Ein Mitglied aus Oberweier hat eine tolle Idee eines Mitglieds aus Selbach nach Hause mitgenommen: "Super - genau so mach ich's!"

Wie gesagt - wir sammeln Ideen - unten ist in diesem Zusammenhang eine weitere Möglichkeit beschrieben. Weitere Infos dazu auf der Homepage der Hohenberger Streuobstwiesen mit einem Klick auf das Bild oder unter "Streuobst-Informationen".

 

Bewässerung auf den Hohenberger Streuobstwiesen

"Was die Bäume momentan brauchen, ist viel, viel Wasser. Gerade die neu gepflanzten Bäume im Garten 2 haben zwar alle ausgetrieben, aber wegen der fehlenden feinen Haarwurzeln ist es für die jungen Bäume ...

Quelle: https://www.hohenberger-streuobstwiesen.de/post/wie-bew%C3%A4ssern-wir-unsere-streuobstwiesen

... extrem stressig sich mit genug Feuchtigkeit über die dicken Wurzeln zu versorgen."Nach einigen Versuchen haben wir nun eine kostengünstige und ökonomische Lösung gefunden um unsere Bäume effektiv und zeitsparend zu gießen. Auf dem kleinen Anhänger haben wir ein 1000 Liter Faß gestellt und pumpen das Wasser aus unserem Weiher in das Faß."

 

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