Förderverein Streuobstwiesen
 an Murg und Oos e.V.

Aktuelle SOMO-Projekte

  • Wir wollen auch in Zukunft herrliche Streuobstwiesen haben. Klar ist, dass wir uns mit der Zeit - je früher, desto besser - an den Klimawandel anpassen müssen. Die Wurzeln versorgen unsere Bäume mit Nährstoffen und Wasser. Ein gutes Wurzelwachstum ist also gerade in diesen Zeiten für uns ein spannendes Thema. Wir haben ein erstes Gespräch mit einem ausgewiesenen Experten geführt, der vielleicht in den nächsten Monaten zu uns ins Murgtal zu einem Vortrag kommen kann. Ausgehend von diesem Vortrag könnten wir überlegen, wie wir Böden für die Pflanzung von Obstbäumen vorbereiten könnten.

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  • Eine gute Nährstoffversorgung spielt eine zunehmend wichtige Rolle im Streuobstanbau. Wir haben 2022 und 2023 viele Informationen zu diesem Gebiet erhalten, jetzt geht es darum, Düngeempfehlungen konkret auf unseren Streuobstwiesen umzusetzen. Das ist gar nicht so leicht: eine Arbeitsgruppe unseres Vereine wird versuchen, biozertifizierten Dünger nach den Vorgaben der Bodenuntersuchung in der Menge und Art zu kaufen und diesen gleichmäßig auf einer Streuobstwiese aufzubringen. Wir haben diesbezüglich schon viele Gespräche u.a. mit Frau Dütsch-Weiß, dem LTZ und der Uni München geführt, die Herausforderung liegt in den besonderen Gegebenheiten des Streuobstanbaus.

Vortragsreihe:

 "Streuobst2050" - Streuobstwiesen im Klimawandel bewirtschaften und umbauen

Wie können Streuobstwiesen im Jahr 2050 aussehen, auf denen unsere Kinder und Enkel ihre Freude haben können?

Zu erwarten ist, dass die Dürresommer, wie wir sie beispielsweise 2003 und 2018 erlebt haben, nicht die Ausnahme, sondern  bis dahin die Regel sind. Wir kennen seit 2003 den schwarzen Rindenbrand, heute sind in untersuchten Gebieten in Baden-Württemberg bereits 50% unserer Bäume befallen. Dürresommer, Trockenstress und Baumgesundheit hängen zusammen.   

Der Streuobstanbau in der traditionellen Form stößt im Klimawandel zunehmend an seine Grenzen: wir können sicher noch ein paar Jahre so weitermachen wie bisher, da und dort das ein- oder andere optimieren. Doch ein Dürresommer nach dem anderen - wenn das Extrem zur Normalität wird - werden das unsere flachwurzelnen Apfelbäume auf Dauer überleben?  Da und dort wird sich sicher etwas tun lassen, sicher nicht überall. Wir können den Niedergang an vielen Standorten nur begleiten  oder jetzt schon den Wandel zu einem "enkeltauglichen" Streuobstanbau einleiten. Aber wie? 

Vielleicht heißen manche unserer Streuobstwiesen im Jahr 2050 "Waldgärten": Orte, wo es blüht und summt, wo Bäume und Büsche mit leckeren Früchten wachsen, die der Opa oder Papa damals in weiser Voraussicht den Zwanzigerjahren schon gepflanzt haben? ( Link zur Webseite "derwaldgarten.de")

Wir sind dabei, weitere Referenten zu unseren Themen zu finden. Vielleicht können unsere Zuhörerinnen und Zuhörer interessante und spannende Ideen unserer Vortragsreihe für die Bewirtschaftung ihrer Wiesen mitnehmen.

Wir lernen bei unserem Stammtisch im Januar eine Studie im Auftrag des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg vom Sommer 2023 kennen: „Klimawandelanpassung im Streuobst - Potentialstudie für klimaresiliente Bewirtschaftungssysteme und Erprobung alternativer Baumarten und Anbausysteme“. Dabei wird die Klimaanpassung im Streuobstbau unter anderem im Zusammenhang mit Bodenbeschaffenheit und der Wasserretention in der Landschaft betrachtet. Die Möglichkeit, Wasser in der Fläche und im Boden zurückhalten zu können, wird für das Wachstum und das Anwachsen von Streuobstbäumen bei steigender Sommertrockenheit und Starkregenereignissen von zunehmender Bedeutung sein. In der Studie sollen praxisrelevante und übertragbare Handlungsempfehlungen und Maßnahmen eruiert werden, welche die Klimaresilienz von Streuobstbeständen steigern. Darüber hinaus sollen Erkenntnisse für einen zukunftsfähigen Streuobstbau in Baden-Württemberg und den Anbau trockenheitstoleranter Baumarten gewonnen werden.

In weiteren Vorträgen geht es  um die Anpassung des Streuobstanbaus an den Klimawandel: wir beschäftigen uns mit Fragen einer optimalen Nährstoffversorgung zur Gesunderhaltung unserer Bäume und mit Möglichkeiten das Wassermanagement unser Bäume durch ein optimales Wurzelwachstum zu steigern.

Fragen, Ideen, Rückmeldungen bitte an: info@streuobst2050.de

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