Förderverein Streuobstwiesen
 an Murg und Oos e.V.

Streuobst 2050 - Streuobstwiesen im Klimawandel bewirtschaften und umbauen


Untersuchungen zum Klimawandel auf Streuobstwiesen und Diplodia: Sorten, Standorte bzw. Gelände, Pflanzmethoden, alternative Obstsorten und Bewirtschaftssysteme (präventives Wassermanagement und  Bodenzuschlagsstoffe hier)

Große Unterstützung des Landes Baden-Württemberg: 

Das Land sieht sich in Zeiten des Klimawandels in einer besonderen Verantwortung für den Erhalt artenreicher Streuobst-bestände. Daher hat es viel Geld in die Hand genommen eine bundesweit einzigartige Studie mit Praxiserprobung im Sommer 2023 in Auftrag gegeben:

„Klimawandelanpassung im Streuobst"

  1. Potentialstudie zur Klimawandelanpassung durch klimaresiliente Bewirtschaftungssysteme im Streuobstbau  
  2. Erprobung alternativer Baumarten und Anbausysteme

Die Klimaanpassung im Streuobstbau ist unter anderem im Zusammenhang mit Bodenbeschaffenheit und Wasserretention in der Landschaft zu betrachten. Die Möglichkeit, Wasser in der Fläche und im Boden zurückhalten zu können, ist für das Wachstum und das Anwachsen von Streuobstbäumen bei steigender Sommertrockenheit und Starkregenereignissen von zunehmender Bedeutung.

Es sollen praxisrelevante und übertragbare Handlungsempfehlungen und Maßnahmen eruiert werden, welche die Klimaresilienz von Streuobstbeständen steigern. Darüber hinaus sollen Erkenntnisse für einen zukunftsfähigen Streuobstbau in Baden-Württemberg und den Anbau trockenheitstoleranter Baumarten gewonnen werden.

Bayrische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
Projektleitung: Martin Degenbeck   Projektbearbeiter: Thomas Weltner  Laufzeit: 01.06.2022 bis 31.12.2024

Forschungs- und Innovationsprojekt
Sortenempfehlung Streuobst im Klimawandel

Auf folgende Forschungsfragen sollen Antworten versucht werden:

  • Welche Folgen wird der Klimawandel für den Bestand der heimischen Arten- und Sortenstruktur in regionaler Hinsicht haben?
  • Welche nicht-heimischen, wärmebedürftige Arten und Sorten können angepflanzt werden – auch hinsichtlich erwartbarer Winterfröste?
  • Kann der Streuobstanbau „wärmeren“ Standortbedingungen angepasst werden?
  • Müssen standortbedingt neue, angepasste Formen des Streuobstanbaus entwickelt werden?

Schutzkonzept für Streuobstwiesen zur Anpassung an den Klimawandel: 

Der Landschaftspflegeverband Main-Taunus e.V. (ehemals Landschaftspflegeorganisation Main-Taunus Naturlandschaft und Streuobst e. V.) erprobt im Rahmen eines dreijährigen Projektes:

Neue Pflanzmethoden für Streuobstwiesen zur Anpassung an den Klimawandel

Erste vielversprechende Ergebnisse liegen bereits vor!

Dreijähriges Forschungsprojekt in Baden-Württemberg bis Mitte 2024

 

"STIK"- Streuobstwiesen im Klimawandel:                                                                                             Transformation hin zu einer resilienten Kulturlandschaftsbewirtschaftung

STIK - Streuobstwiesen im Klimawandel: Transformation hin zu einer resilienten Kulturlandschaftsbewirtschaftung:           Zur Erhebung der Sorten, die  im Klimawandel robuster bzw. weniger robust sind, und dem Gelände (flach, Hangneigung und Ausrichtung) gibt es einen Fragebogen auf dieser Homepage. Von den Ergebnissen können wir alle profitieren. Macht mit!

In ein- bis zwei Jahren werden wir die Ergebnisse zur Verfügung haben. Was sich jetzt schon abzeichnet: die Standorte, also Neigung des Geländes spielt im Klimawandel - auch nachvollziehbar - eine große Rolle für die Gesundheit unserer Bäume. 

Zweijähriges Forschungsprojekt des LTZ in Karlsruhe zum Schwarzen Rindenbrand - 
erste belastbare Forschungsergebnisse!

Forschungsprojekt  "StreuWiKlim", Streuobstwiesen im Klimawandel

Ein Kooperationsprojekt der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der Technischen Universität München.       Projektlaufzeit von Oktober 2022 bis September 2025

Forschungsprojekt "StreuWiKlim", Streuobstwiesen im Klimawandel

Gemeinsam mit Bewirtschafter:innen von Streuobstwiesen sollen die Faktoren, welche die Resilienz von Streuobstwiesen gegenüber veränderten Klimabedingungen beeinflussen, erfasst und analysiert werden. Darauf aufbauend werden mögliche, regionsspezifische Anpassungsmaßnahmen erarbeitet. 

Das Gesamtziel des Vorhabens besteht darin, gemeinsam mit Streuobstwiesenbewirtschafter:innen die durch den Klimawandel induzierten Einflüsse auf den Streuobstanbau in Bayern zu untersuchen und die regionalen Differenzen abzuschätzen, um darauf aufbauend nachhaltige Anpassungsstrategien zu entwickeln. Weiterhin soll geprüft werden, inwiefern unterschiedliche Bewirtschaftungspraktiken, die biologische Vielfalt sowie Strukturreichtum zur Resilienz der Streuobstwiesen gegenüber veränderten Klimabedingungen beitragen und daher als Anpassungsmaßnahmen empfohlen werden können.

Ziel des Projektes ist es, gemeinsam mit interessierten Streuobstwiesenbewirtschaftenden den Zustand der Streuobstwiesen und die Auswirkungen des Klimawandels zu untersuchen und zu bewerten.  

Der AT-Verband aus Stuttgart 

hat ein ein Forschungsprojekt mit Fachgruppen der Universitäten Tübingen und Hohenheim initiiert. Eine „Modellwiese“ des Projekts liegt in Dettingen.

„Streuobstwiesen fit machen für die Zukunft"

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.