Förderverein Streuobstwiesen
 an Murg und Oos e.V.

Spontane Ausstellung von über 50 verschiedenen Apfelsorten im Christophsbräu

Anregungen für unsere Streuobstwiesen

Da staunten wir nicht schlecht - ein befreundeter Pomologe aus dem Elsaß hatte uns zum Stammtisch Kostproben von über 50 verschiedenen Apfelsorten mitgebracht. In Frösch-willer unterhält die Gemeinde einen Obstgarten von ca. 80 ar, der von einer Gemeinschaft gepflegt und unterhalten wird. 
Wir konnten uns die Apfel mal anschauen und die ein- oder andere Frage stellen. 

Bei unserem Dezemberstammtisch wird unser Kollege bei einem Vortrag die wichtigsten Sorten vorstellen und wir hoffen dabei viele Anregungen für den Anbau weiterer alter Sorten auf unseren Streuobstwiesen zu bekommen. 

Ein Tipp eines unser Mitglieder dazu: Eine bekannte Baumschule bietet auf ihrer Internetseite einen umfangreichen Sortenkatalog mit Angabe von vielen Daten zu den Obstsorten zum Herunterladen als pdf an.

Die Veredelung von Obstbäumen und  erster Vereinsausflug

Da nicht alle gewünschten Obstsorten von den Baumschulen zur Verfügung stehen, wurde über das Thema „Veredelung“ gesprochen. Das Interesse, selbst zu veredeln war groß. Ein Pomologe aus Eppingen, der anwesend war, ist Spezialist hierfür. Er hatte Infos über Adressen für Unterlagen parat und berichtete über seine Erfahrungen, auch über die Veredelung von Walnussbäumen und die Befruchtungsbedingungen für Obstbäume. (z.B. „Goldparmäne“ als „Vielbefruchter“) 

Er bot uns an, ihn zu Hause zu besuchen. So wurde verein-bart, dass wir am Mittwoch, den 29.12.2021 nach Eppingen fahren, wo wir eine Privatführung durch sein Museum bekommen und er uns zeigt, wie man am besten Reiser schneidet und diese bis zur Veredelung lagert. Anschließend werden wir gemeinsam essen gehen: unser erster Vereinsausflug sozusagen.

Mittlerweile sind die Veredelungsunterlagen bereits bestellt (Bild links). 

Im April nächsten Jahres treffen wir uns dann wieder mit unserem Kollegen aus Eppingen um die Veredelung an den eigenen Unterlagen in die Tat umzusetzen.

Geplant: ein SOMO-Info-Team

Zusammenarbeit mit Obst- und Gartenbau-vereinen, Forstämtern und Kommunen

Bevor wir uns im Juni an die Presse gerichtet haben um unseren Verein in der Öffentlichkeit  bekannt zu machen, hatten wir alle Obst- und Gartenbauvereine in unserer Region über unser Ziel informiert:  damit es sich wieder lohnt, sich nach den Äpfeln zu bücken und die Bäume und Grundstücke zu pflegen, wollen wir - auch in einer globalisierten Welt - unseren Obstbauern wieder einen fairen Preis für ihr Obst bezahlen. 

Um dies zu erreichen, stellen wir, so wie das in der Streuobst-konzeption des Landes Baden-Württemberg vorgesehen ist, Bio-Apfelsaft von Streuobstwiesen im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden her und verkaufen diesen mit einem kleinen Aufpreis in unserer Region.

Auch Städte, Gemeinden und der Forst sind an einer Zusammenarbeit  interessiert: dabei geht es um Themen rund um die ökologische Bewirtschaftung der Streuobstwiesen, der Gesunderhaltung und richtigen Pflege der Bäume, der Pflege der Wiesen oder auch um die Erhaltung und Vermehrung regionaler Obstsorten. 

Interessierte Mitglieder treffen sich die Tage um eine Präsentation unseres Vereins  zu erstellen. 

Ein SOMO-Info-Team könnte künftig die Aufgabe über-nehmen, Angebote unseres Vereins bei unterschiedlichen Partnern vorzustellen und Fragen rund um die Arbeit uneres Vereins zu beantworten. Ziel ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Schutz und der Erhaltung unserer Streuobstwiesen.